IT-Verwendung statt IT-Verschwendung

Die IT im Ganzen und Drucktechnologien im Speziellen sorgen dafür, dass Kosten in Unternehmen explodieren, während sich das Meereis durch die damit verbundene Verschwendung von Ressourcen immer weiter zurückbildet. Unser Ziel ist es, mithilfe der Digitalisierung von IT-Prozessen sinnvolle Lösungen für Natur und Mensch zu schaffen. 

header-eisberg.jpg

Der Klimawandel

 

CO2-Emission in Deutschland

Seit der Industrialisierung steigt allmählich die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe.

Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass wir Menschen für einen bedeutenden Teil dieses Anstiegs verantwortlich sind. Durch das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Erdöl sowie durch großflächige Entwaldung wird Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre angereichert. Dies führt zu einer Erwärmung der unteren Luftschichten.

Klimaziele erreichen.

Im Dezember 2015 rangen auf der 21. Weltklimakonferenz Vertreter aus fast 200 Ländern zwei Wochen lang um eine internationale Klimaschutz-Vereinbarung, der möglichst viele Staaten trotz ehrgeiziger Klimaschutzmaßnahmen zustimmen. Am Ende feierten die Delegierten schließlich mit einem 31 Seiten langen Dokument den Durchbruch. Doch auch kritische Stimmen wurden laut. „Das Abkommen enthält vor allem moralische Appelle und Lippenbekenntnisse“, kritisierte Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts. „Es sieht jedoch keinerlei Instrumente vor, mithilfe derer die unwilligen Länder zum Mitmachen bewegt werden können.“ 

Bis 2020: 40 Prozent weniger CO2-Emissionen in Deutschland.

Ein Katalog mit mehr als 100 Maßnahmen führte bis 2015 gerade einmal zu einer Einsparung von 27 Prozent. Das Bundesumweltministerium bleibt jedoch optimistisch: Je nach Wirtschaftswachstum, Energiepreisen und Stromexport könnten mit dem Maßnahmenkatalog 40 oder zumindest 37 Prozent Reduktion erreicht werden.

Wir sind sicher: Die deutsche Wirtschaft kann dazu einen erheblichen Beitrag leisten

Der Eisbär

Der Eisbär braucht Meereis: Auf der Scholle lauernd kann er Robben erbeuten, seine wichtigste Nahrungsquelle. Schwindet das Meereis, hat der Bär ein Problem.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Eisbärenbestände deshalb in den kommenden 35 bis 40 Jahre um mehr als 30 Prozent schrumpfen, berichtet die Weltnaturschutzorganisation IUCN. Die Naturschützer verweisen auf jüngste Studien, die zeigen, dass die Eisschmelze in der Arktis noch rascher verläuft als bisher von den meisten Klimamodellen vorhergesagt. So sei die Eismasse von 1979 bis 2011 um jeweils 14 Prozent pro Dekade zurückgegangen und die natürlichen Jagdreviere der Eisbären entsprechend stark geschrumpft.

Durch die Verlängerung der eisfreien Zeiten in Teilen der Arktis auf mehr als fünf Monate müssten die Bären länger als früher Hunger leiden, was direkte Folgen für ihre Fähigkeit zur Fortpflanzung habe. Natürlich müssen unter dem Klimawandel weit mehr Arten leiden als allein der „ikonenhafte“ Eisbär. Aber er steht eindeutig und verständlich für die unwiederbringlichen Schäden des menschlichen Handelns.

Der persönliche Beitrag

Wir können direkt ausrechnen, dass die Kohlendioxid-Emissionen auf einem Hin- und Rückflug von Frankfurt nach San Francisco pro Sitz etwa 5m² Meereis in der Arktis abschmelzen lassen.
— Juliane Stroeve

In den letzten 40 Jahren hat sich die Fläche des sommerlichen Meereises in der Arktis etwa halbiert, was als eines der deutlichsten Zeichen der globalen Erderwärmung gilt.

Das verbliebene Meereis könnte laut Simulationen mit Klimamodellen bei weiter fortschreitender Erderwärmung bis zur Mitte unseres Jahrhunderts ebenfalls verschwunden sein. Eine neue Studie macht anhand von Beobachtungsdaten deutlich, wie sehr der Mensch Einfluss auf die Klimazukunft nimmt.

In der Abhandlung von Dr. Dirk Notz (Max-Planck-Institut für Meteorologie) und Julienne Stroeve (National Snow and Ice Data Center, University College London) wird die zukünftige Entwicklung des arktischen Meereises durch den Abgleich zwischen der Meereisfläche und dem Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) aufgezeigt. „Die Messdaten ergeben dabei einen ganz einfachen, linearen Zusammenhang“, erläutert Hauptautor Dr. Dirk Notz. „Für jede Tonne CO2, die irgendjemand freisetzt, schwindet das Arktische Sommermeereis um 3m²“. Seine Co-Autorin Julienne Stroeve ergänzt: „Bisher hat sich der Klimawandel immer irgendwie abstrakt angefühlt. Unsere Ergebnisse stellen dieses Gefühl fundamental in Frage.“

"Der Effekt ist in jedem Fall relevant." - Tim Haas

 

Es wird demnach Zeit, die eigene Verantwortung zu erkennen und entsprechend zu handeln

graphic-earth.jpg