Haben Sie mal 30 Milliarden?

Drucken und Kopieren –  ganz alltäglich in fast jedem Unternehmen. Damit ebenfalls alltäglich: horrende Kosten, riesige Papierberge, zu viele Abfälle. Weniger sichtbar sind gerodete Wälder, ausgestoßenes CO2, Erderwärmung, zu dem unser viel zu sorgloser Umgang mit Papier ebenfalls beiträgt. Digitalisieren klingt da doch sehr vernünftig!

Und dennoch schrecken Unternehmen erst einmal zurück, wenn man an ihre gewohnten Prozesse geht. „Was das kostet!“ Sicher weniger als 30 Milliarden Euro, die laut Marktanalysten von Unternehmen in Deutschland quasi nebenbei verdruckt werden. Diese Zahl versetzt dann auch die größten Gewohnheitstiere innerhalb der Belegschaft in Staunen. Und IT-Manager in Angst und Schrecken.

Gut fürs Image, gut fürs Portemonnaie

Wer diese Prozesse digitalisiert, spart. So einfach es klingt, ist es meist auch. Vorausgesetzt, man nimmt sein Team an Bord, baut auf eine komplette Strategie statt auf Insellösungen und setzt die richtigen IT-Lösungen ein, die es übrigens manchmal bereits im Unternehmen gibt, nur dort ihr Potenzial noch nicht entfalten dürfen. Dabei könnte dies bares Geld sparen und stattdessen das positive Image eines Unternehmens steigern. Denn digital ist nicht nur modern, digital ist in dem Fall auch noch klimaschonend.

Konzepte für Wirtschaftlichkeit und das gute Gewissen

Jeder Einzelne leistet täglich einen Beitrag zum Klima. Verzicht auf Papierbecher? Kauf regionaler Produkte? Mit der Bahn statt mit dem Auto fünf Kilometer zur Arbeit? Wieso sollte etwas, das im Privaten funktioniert, nicht auch im Business seine Wirkung entfalten?

Hier kommt eine weitere Zahl ins Spiel: 3m². Was wenig klingt, ist als Lebensraum für den Eisbären aber überlebensnotwendig. Für jede freigesetzte Tonne CO2 schwindet dieser allerdings um genannte Zahl. Und am Rande bemerkt: Im Jahr 2012 hat das Umweltbundesamt veröffentlicht, dass die Pro-Kopf-Emission in Deutschland bei 11,5 Tonnen CO2-Äquivalent-Emission liegt. Macht fast 9m² Eis pro Person pro Jahr.

Da lohnt es sich doch, der Digitalisierung Druck zu machen!