Der Druck, zu sparen

Gekürzte Budgets, erhöhter Preisdruck: Immer mehr Unternehmen sind fast gezwungen, Kosten zu reduzieren. Dabei wird auch vor Technologien nicht Halt gemacht. Doch viel zu selten wird die wichtige Verbindung zwischen Kostenreduktion, Umweltschutz und Effizienzsteigerung hergestellt. Und gerade Letztere macht den Erfolg eines Unternehmens aus.

Mehr Druck, weniger zu drucken: Das wäre einer der richtigen Ansätze, mit denen Unternehmen bares Geld sparen können. Doch es ist nicht damit getan, Mitarbeitern einfach Sparauflagen vorzugeben. Viel mehr ist doch die Motivation interessant.

1. Kosten sparen.

Wer Kosten spart, sei es beim Toner oder beim Papier, der hat mehr Budget für andere Dinge. Innovative Projekte zum Beispiel, die schon lange in der Pipeline warten.

2. Ressourcen schaffen und schonen.

Pipeline? Ja, es kam eben nur keiner dazu. Doch wer beim Drucken spart, kann Ressourcen schaffen – und darüber hinaus schonen. Denn je weniger Papier verwendet wird, desto mehr CO2 wird eingespart. Und man kann Alternativen schaffen, die das Arbeiten leichter machen.

3. Besser arbeiten.

Faxe und Scans direkt auf dem Bildschirm, für den sie gedacht sind? Das spart Zeit und steigert die Effizienz. Ein Klick und die Dokumente sind mit demjenigen geteilt, der am Projekt beteiligt ist? Gemeinsame Bearbeitung dieses Dokuments, eventuell sogar ein paralleler Chat über die Inhalte? Oder das Einspielen der Tagesarbeitsleistung direkt digital in die Buchhaltung und die Fakturierung aus dem ERP per Knopfdruck, Versand mit Signatur per E-Mail?

--> Spart Arbeitsschritte, steigert die Effizienz. Spart Papier, spart Kosten. Schont Nerven und Umwelt.

Ein Leben ohne Drucker? Möglich, aber kein Muss.

Ganz ohne Drucker geht es aber dennoch nur selten, sei es, weil der Partner seinen Vertrag gerne in Papierform ablegen möchte oder weil der Kollege sich auf seine Präsentation am besten anhand eines Ausdrucks vorbereitet. Dann ist es wichtig, die richtige Wahl zu treffen.

  • So sind Drucksysteme sinnvoll, die nur mit persönlicher Mitarbeiter-Karte funktionieren – es bilden sich keine Warteschlangen vor dem System (Faktor Zeit) und „Fehldrucke“ werden nicht bereits ausgespuckt, sondern können am Rechner vorab gelöscht werden (Faktor Ressourcen).
  • Darüber hinaus lohnt ein Blick auf das System selbst: Wie steht es um Energiebedarf im Betrieb oder bei Leerlauf? Wie um die Freisetzung schädlicher Partikel bei Laserdruckern sowie weiterer Schadstoffe? Kann Recycling-Papier verwendet werden? Hinweise darauf liefert zum Beispiel das Logo „Der Blaue Engel“, das zum Beispiel auf einigen Kyocera- oder Canon-Modellen zu finden ist. 

Es ist also nicht das Ansinnen, komplett auf das Drucken zu verzichten. Trotz Kostendruck ist dies auch nicht zwingend erforderlich. Doch wer besser arbeiten möchte, der kann sich im Sinne der Effizienzsteigerung sowie der Nachhaltigkeit dank optimierter Prozesse an vielen Stellen einen Ausdruck sparen – und sein Team darüber hinaus leistungsstärker machen.