Buchtipp: „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“

Der Duden definiert „nachhaltig“ wie folgt: „sich für länger stark auswirkend; Ökologie: nur in dem Maße, wie die Natur es verträgt; Jargon: nur so groß, viel, dass zukünftige Entwicklungen nicht gefährdet sind“. Doch diese Definition gilt nicht, seit Nachhaltigkeit zum ersten Mal erwähnt wurde. Autor Ulrich Grober geht im Buch „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“ der Kulturgeschichte des Begriffs näher auf die Spur.

Vom Forstwesen bis zur Diät – so in etwa könnte man die Nutzung des Wortes „Nachhaltigkeit“ kurz und knapp zusammenfassen. Das wäre aber wirklich zu kurz und knapp, denn zwischen 1713, als Hans Carl von Carlowitz das erste Mal vom Dreieck der Nachhaltigkeit schrieb, bis hin zu heutigen Werbespots, in denen Nachhaltigkeit gerne auch nur „kein Jojo-Effekt“ bedeutet, sind mehr als 250 Jahre ins Land gezogen.

Ulrich Grober geht in seinem Buch „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit“ sogar noch viel weiter. Er zeigt, in welchem Zusammenhang Sonnenkönige, Philosophen und viele mehr sich dem Begriff näherten. Und so viel sei vorab verraten: Meistens hatte und hat seine Verwendung den Ursprung in negativen Ist-Zuständen oder drohenden Katastrophen wie unserem heutigen Klimawandel.

Wir finden: Lesenswert!

Verlag: Verlag Antje Kunstmann GmbH ISBN: 978-3-88897-824-1 http://www.kunstmann.de/titel-0-0/die_entdeckung_der_nachhaltigkeit-898/

Verlag: Verlag Antje Kunstmann GmbH
ISBN: 978-3-88897-824-1
http://www.kunstmann.de/titel-0-0/die_entdeckung_der_nachhaltigkeit-898/